Referat The Petrified Forest 21.1.

Das Referat beschäftigt sich mit dem Subgenre des Gangsterfilms. Im Mittelpunkt steht der Einzelgangster des Westens. Definiert wird der Einzelgangster durch Ikonografien wie das Auto, die Waffe, das Radio, bzw. den Tod des Gangsters. Typisch für das Genre des Gangsterfilms behandelt auch The Petrified Forest die aufkommenden Probleme der Weltwirtschaftskrise. Im zweiten Teil des Referats wird das Starimage von Humphrey Bogart auf verschiedenen Ebenen fokussiert. Die Beschreibung der Charaktere seiner Rollen wird durch sein Privatleben, sowie seine vorherigen Rollen suggeriert.

Literatur Angels With Dirty Faces

Black, Gregory D., „Hollywood Censored. The Production Code Administration and the Hollywood Film Industry 1930-1940“, Film History, [o.O]: Taylor & Francis 1989 S. 167-189.

Doherty, Thomas, Hollywood’s Censor. Joseph I Breen & The Production Code Administration, Columbia: University Press 2007.

Leff, Leonard J/Simmons, Jerold L., The Dame in the Kimono. Hollywood, Censorship, and the Production Code, Kentucky: University Press 21941.

Roloff, Bernhard/Seeßlen, Georg (Hg.), Der Asphalt-Dschungel. Geschichte und Mythologie des Gangster-Films, Reinbeck bei Hamburg: Rowohlt 1980, (=Grundlagen des populären Films 3)

Welskopp, Thomas, „Whatever it takes: Gefährliche Karrieren, blutige Mobilität, gesellschaftliche Anerkennung mit aller Gewalt“, Amerikas große Ernüchterung. Eine Kulturgeschichte der Prohibition, [o.O]: Ferdinand Schöningh: [o.J], S. 319-337.

Referat Angels With Dirty Faces

Das Referat beschäftigt sich mit der Faszination der Gangsterfigur in der Gesellschaft, den Medien und dem Film Angels with Dirty Faces unter der Regie von Michael Curtiz. Weiters sollen die geschichtlichen Hintergründe für die Veränderung des Gangsterbildes in den Filmen dargelegt und erläutert werden. Hierbei soll vor allem die Diskussion, inwiefern Filme, Kinder und Jugendliche negativ beeinflussen, berücksichtigt werden, da diese Frage auch in Curtiz Film einen wesentlichen Stellenwert einnimmt. Außerdem werden die Züge des neuen Helden (oft FBI Agent; in diesem Beispiel der Priester) bzw. die Gemeinsamkeiten, die er mit dem neuen Helden aufweist, angesprochen. Diese Thesen sollen durch Filmbeispiele untermauert werden.

 

 

 

 

 

Referat 7.1.13: Blondie Johnson

Gesellschaftliche Entwicklungen und die Entwicklung des Gangsterfilms hatten gegenseitigen Einfluss aufeinander. So wurden Ideen für Filmhandlungen den Tageszeitungen und somit realen Ereignissen entnommen. Im Gangsterfilm erfolgte eine Befriedigung der Bevölkerung auf nicht legale Weise: Alkohol, Glücksspiel, Rauschgift, etc. Die Presse und die Bestrebungen der MPPDA (Motion Picture Producers & Distributors of America) für den Production Code sorgten für eine negative Haltung den Filme gegenüber. Man machte sie für verschiedene Gewaltverbrechen verantwortlich.  Andererseits entsprachen die „rags to riches“ – Lebenslaufe vieler Gangsterfiguren den Wünschen der amerikanischen Gesellschaft. Weiterlesen

Referat G-Men 10.12.

1930 entsteht der Motion Picture Production Code (auch Hays Code) und damit folgt auch langsam die Umsetzung der Richtlinien im Gangsterfilm. ‚G‘ Men zeigt den Gangsterfilm aus einem anderen Blickwinkel. Der neue Held des Films kommt nun aus den Reihen der Guten und ist kein Gangster im herkömmlichen Sinn.

Dieses Referat soll sich mit der Durchsetzung des Production Codes anhand des Films ‚G‘ Men von William Keighley auseinander setzen und auch die Entwicklung des FBI-Agenten zum Titelhelden nachzeichnen, so wie die Unterschiede zu den früheren Gangsterfilmen aufgezeigt werden.

Literatur Public Enemy

Ruth, E. David (1996). Inventing the Public Enemy: The Gangster in American Culture. Verlag: University of Chicago Press.
Sklar, Robert (1992). City Boys: Cagney, Bogart, Garfield. Verlag: Princeton University Press.
Tieber, Claus (2000). Verbrechen als Geschäft. Eine Geschichte des amerikanischen Gangsterfilms.
Parish, Robert James (1977). The Tough Guys. Verlag: Rainbow Books.

Cagney, James (2005). Cagney by Cagney. Verlag: Knopf Doubleday Publishing Group.

Heideking, Jürgen; Mauch, Christof (2008). Geschichte der USA. 6. Auflage. Verlag: A. Francke UTB.

Scheugl, Hans (2007). SEX UND MACHT. Eine Metaerzählung des amerikanischen Films des 20. Jahrhunderts. Verlag: Schmetterling Verlag.

Schatz, Thomas (1999). Boom and Bust. American Cinema in the 1940s. (History oft he American Cinema Volume 6. Verlag: University of California Press.
The Wiley-Blackwell History of American Film, Four Volume Set. (2011). Editor(s): Cynthia Lucia, Roy Grundmann, and Art Simon. Verlag: Wiley-Blackwell.
Devoucoux, Daniel (2007). Mode im Film : Zur Kulturanthropologie zweier Medien. Verlag: Transcript .

Literatur Little Caesar

Bhabha, Homi K. (1994) The Location of Culture. London/New York: Routledge.

Black, Gregory D. (1989) „Hollywood Censored. The Production Code Administration and the Hollywood Film Industry, 1930-1940“. In: Film History, 3 (3), 167-189.

Hickethier, Knut (Hrsg.) (2005) Filmgenres: Kriminalfilm. Stuttgart: Reclam.

Landry, Donna; MacLean, Gerald (Hrsg.) (1996) The Spivak Reader. Selected Works of Gayatri Chakravorty Spivak. London/New York: Routledge.

LaSalle, Mick (2002) Dangerous Men. Pre-Code Hollywood and the Birth of the Modern Man. New York: Thomas Dunne Books.

Munby, Jonathan (1996) „‚Manhattan Melodrama’’s ‚Art of the Weak’. Telling History from the Other Side in the 1930s Talking Gangster Film“. In: Journal of American Studies, 30 (1), 101-118.

Said, Edward (2003) Orientalism. Western Conceptions of the Orient. Überarbeitete Neuauflage des Originals von 1978. London u.a.: Penguin Books.

Seeßlen, Georg (1980) Der Asphalt-Dschungel. Geschichte und Mythologie des Gangster-Films. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.

Shadoian, Jack (2003) Dreams and Dead Ends. The American Gangster Film. Second Edition. New York/Oxford: Oxford University Press.

Literatur Underworld

Bordwell, David: Narration in the fiction film. Routledge, London.1993
Bordwell, David: The Way Hollywood Tells It. University of California Press, California.
2006
Brooks, Peter: Die melodramatische Imagination. In: Cargnelli, Christian/Palm, Michael
(Hg.): Und immer wieder geht die Sonne auf. Texte zum Melodramatischen im Film. PVS Verlag, Wien. 1994. S.35-61
Borstnar, Nil/Papst, Eckhard/Wulff, Hans Jürgen: Einführung in die Film- und
Fernsehwissenschaft. 2. Auflage. UVK VerlagsgesmbH., Konstanz. 2008. S.151-164
Elsaesser, Thomas: Tales of Sound and Fury. Anmerkungen zum Familienmelodram. In: Cargnelli, Christian/Palm, Michael (Hg.): Und immer wieder geht die Sonne auf. Texte zum Melodramatischen im Film. PVS Verlag, Wien. 1994. S.93-127
Kellner, Hans-G./Roloff, Bernard (Hg.): Enzyklopädie des populären Films: Regisseure,
Stars, Autoren, Themen, Spezialisten von A-Z. Roloff und Seeßlen, Schondorf am
Ammersee. 1977
Neale, Steve: Genre and Hollywood. Routlege, London. 2000
Tieber, Claus: Schreiben für Hollywood. Das Drehbuch im Studiosystem. Lit – Verlag,
Wien. 2008
Tieber, Claus: Stummfilmdramaturgie. Erzählweisen des amerikanischen Feature Films ;1917 – 1927. Lit – Verlag, Wien. 2011
Tieber, Claus: Verbrechen als Geschäft: Eine Geschichte des amerikanischen
Gangsterfilms. Univ., Diss., Wien. 2000
Wagner, Michaela: Prosperity is just around the corner – Hollywoodfilme der 1930er als
Abbild ihrer Zeit. Univ., Dipl.-Arb., Wien. 2011

Referat: Little Caesar 19.11.

Der Kriminalfilm ist die Metapher für die Befindlichkeit der Gesellschaft“, schreibt Knut Hickethier. In diesem Sinne unternimmt das Referat den Versuch, „Little Caesar“ unter Berücksichtigung seines soziokulturellen/historischen Hintergrundes zu betrachten. Der Film wird nicht nur durch seine formalästhetische und narrative Vorgehensweise als Ausgangspunkt der ersten Welle von Gangsterfilmen in den frühen 1930er Jahren betrachtet, sondern in ihm werden auch zeitgenössische Fragen von race, class und gender im Kontext der wirtschaftlichen Depression derselben Jahre verhandelt. Anhand von Beispielsequenzen aus dem Film sollen diese Aspekte genauer analysiert und verdeutlicht werden.